
Allrounder
Pure
Die Variante Pure ist ab 40.580 € der Einstieg in die aktuelle Modellfamilie. Dazu kommen Heckantrieb, 61,0 kWh brutto, bis zu 105 kW DC.
FirstEV Modellübersicht
Der ID.4 war 2020 Volkswagens erster weltweit ausgerichteter Elektro-SUV und machte den MEB-Baukasten erstmals für das volumenstarke Kompaktsegment nutzbar. Sein Erfolgsrezept bleibt bis heute weniger spektakulär als praktisch: kurze Überhänge, viel Innenraum, ein großer Kofferraum sowie Heck- oder Allradantrieb. Nach dem großen Antriebs- und Infotainment-Update von 2023 konzentriert sich das Modelljahr 2027 auf die digitale Reife. Innovision-Infotainment, physische Lenkradtasten, digitaler Schlüssel, erweiterter App-Store und One-Pedal-Fahren modernisieren vor allem die Bedienung. Batterien mit 58 und 79 kWh halten die Baureihe breit aufgestellt. Damit entwickelt Volkswagen den ID.4 kontinuierlich weiter, ohne sein bewährtes Grundkonzept unnötig neu zu erfinden.
Schnelle Entscheidung
Die sinnvollste Wahl hängt weniger von der Maximalleistung als von Karosserie, Antrieb und Einsatzprofil ab.

Allrounder
SUV · Baureihe E2
Die Variante Pure ist ab 40.580 € der Einstieg in die aktuelle Modellfamilie. Dazu kommen Heckantrieb, 61,0 kWh brutto, bis zu 105 kW DC.

Reichweite
SUV · Baureihe E2
Mit bis zu 570 km WLTP bietet sie die größte Normreichweite der Modellfamilie. Dazu kommen Heckantrieb, 84,0 kWh brutto, bis zu 165 kW DC.

Performance
SUV · Baureihe E2
Die Leistungsspitze markiert diese Variante mit 340 PS und 5,4 s von 0 auf 100 km/h. Dazu kommen Allrad, 82,0 kWh brutto, bis zu 185 kW DC.
Direktvergleich
Herstellerangaben und gepflegte FirstEV-Daten; Preis jeweils ohne individuelle Sonderausstattung.
| Variante | Preis | WLTP | Batterie | Leistung | 0–100 km/h | DC | Kofferraum | Antrieb |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PureE2 | 40.580 € | 436 km | 61,0 kWh | 140 kW / 190 PS | 8,5 s | 105 kW | 533–1.565 l | Heck |
| ProE2 | 46.825 € | 570 km | 84,0 kWh | 210 kW / 286 PS | 6,7 s | 165 kW | 533–1.565 l | Heck |
| Pro 4MOTIONE2 | 49.510 € | 561 km | 82,0 kWh | 220 kW / 299 PS | 6,1 s | 165 kW | 533–1.565 l | Allrad |
| GTXE2 | 53.825 € | 535 km | 82,0 kWh | 250 kW / 340 PS | 5,4 s | 185 kW | 533–1.565 l | Allrad |
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Hier findest du Fotos des VW ID.4 2023 Pro mit Außenansicht, Innenraum, Cockpit, Kofferraum und Detailaufnahmen.
VW ID.4 Pro 2023 blau vorn links auf Waldstrasse
VW ID.4 Pro 2023 blau hinten links auf Waldstrasse
VW ID.4 Pro 2023 blau vorn links auf Landstrasse
VW ID.4 Pro 2023 blau frontal auf Waldstrasse
VW ID.4 Pro 2023 blau vorn links am Fluss
VW ID.4 Pro 2023 blau hinten links am Fluss
VW ID.4 Pro 2023 blau vorn links in der Stadt
VW ID.4 Pro 2023 blau hinten rechts in der Stadt
VW ID.4 Pro 2023 blau hinten links auf Stadtstrasse
VW ID.4 Pro 2023 blau seitlich in der Stadt
VW ID.4 Pro 2023 blau vorn links am Hafen
VW ID.4 Pro 2023 blau hinten rechts am Hafen
VW ID.4 Pro 2023 hellblau vorn links auf Parkdeck
VW ID.4 Pro 2023 hellblau hinten links auf Parkdeck
VW ID.4 Pro 2023 hellblau seitlich auf Parkdeck
VW ID.4 Pro 2023 blau vorn links vor Betonwand
VW ID.4 Pro 2023 blau vorn links am Hafen
VW ID.4 Pro 2023 Cockpit mit Lenkrad und Display
VW ID.4 Pro 2023 Cockpit schraeg von oben
VW ID.4 Pro 2023 Harman Kardon Lautsprecher
VW ID.4 Pro 2023 Fahrerdisplay hinter Lenkrad
VW ID.4 Pro 2023 Gangwahlhebel am Lenkrad
VW ID.4 Pro 2023 Touchscreen mit Navigation
VW ID.4 Pro 2023 Touchscreen mit Ladeeinstellungen
VW ID.4 Pro 2023 blau seitlich vor Architektur
VW ID.4 GTX 2023 rot vorn links auf Landstrasse
VW ID.4 GTX 2023 rot hinten links auf Landstrasse
VW ID.4 GTX 2023 rot seitlich in Fahrt
VW ID.4 GTX 2023 rot hinten rechts auf Landstrasse
VW ID.4 GTX 2023 rot vorn links an gelbem Feld
VW ID.4 GTX 2023 rot seitlich vor Huegellandschaft
VW ID.4 GTX 2023 rot vorn links vor Hotel
VW ID.4 GTX 2023 rot seitlich vor Hotel
VW ID.4 GTX 2023 rot hinten links vor Hotel
Zwei rote VW ID.4 GTX 2023 unter Betonarchitektur
VW ID.4 GTX 2023 rot vorn links auf Parkplatz
VW ID.4 GTX 2023 rot seitlich vor gelber Wand
VW ID.4 GTX 2023 rot vorn links an Container
VW ID.4 GTX 2023 Cockpit mit Lenkrad und Display
VW ID.4 GTX 2023 Cockpit bei Nacht
VW ID.4 GTX 2023 Cockpit vorn mit Touchscreen
VW ID.4 GTX 2023 Vordersitze mit GTX-Logos
VW ID.4 GTX 2023 Rueckbank in Schwarz
VW ID.4 GTX 2023 rot hinten auf Landstrasse
VW ID.4 GTX 2023 rot mit Pferdeanhaenger
VW ID.4 GTX 2023 rot seitlich mit Anhaenger
VW ID.4 GTX 2023 Display mit Anhaengerkamera
VW ID.4 GTX 2023 rot seitlich an Ladesaeule
VW ID.4 GTX 2023 rot vorn links im Dunkeln
VW ID.4 GTX 2023 Heckdetail mit Lichtleiste
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn links auf Bergstrasse
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn links im Gebirge
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz hinten links auf Bergstrasse
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz hinten rechts auf Bergstrasse
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz frontal auf Bergstrasse
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz Heck auf Bergstrasse
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz seitlich in Fahrt
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn rechts auf Passstrasse
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn links vor Felsen
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz auf Schotterweg
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz im Schottertal
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vor weitem Vulkantal
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn links im Gelaende
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz zwischen Lavafelsen
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn links auf Lavafeld
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz seitlich vor Vulkanen
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz hinten links auf Lavafeld
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn links an Kueste
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz vorn links am Meer
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 schwarz hinten rechts an Kueste
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 Cockpit schraeg von oben
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 Cockpit mit Lenkrad und Display
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 Harman Kardon Lautsprecher
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 Fahrerdisplay hinter Lenkrad
VW ID.4 Pro 4MOTION 2022 Gangwahlhebel am Lenkrad
Quelle: VWVW
Ausführliche Einordnung
Technik, Fahrcharakter, Alltag, Kritik und die Rolle der einzelnen Varianten.
Der VW ID.4 ist das zentrale Elektro-SUV der Marke und damit eines der wichtigsten MEB-Modelle im Volkswagen-Programm. Er steht nicht für die experimentellste Form, nicht für die schnellste Beschleunigung und nicht für maximale Inszenierung, sondern für einen sehr typischen VW-Anspruch: ein familientaugliches SUV, das elektrisch, geräumig, leise und im Alltag berechenbar funktionieren soll. Genau deshalb ist die technische Entwicklung des ID.4 besonders relevant. An ihm lässt sich gut ablesen, wie Volkswagen die frühen Schwächen der ID-Generation abgearbeitet und die MEB-Plattform schrittweise erwachsener gemacht hat.
Im Vergleich zum ID.5 ist der ID.4 die sachlichere Variante. Er trägt dieselbe Grundtechnik, verzichtet aber auf das flach auslaufende Coupé-Heck und setzt stärker auf Nutzwert, Raumgefühl und klassische SUV-Proportionen. Das macht ihn zum direkteren Elektro-Gegenstück zu Modellen wie Tiguan oder Enyaq, aber mit den Eigenheiten einer reinen Elektroplattform: langer Radstand, flacher Innenraumboden, Heckantrieb als Basis und eine Batterie im Fahrzeugboden.
Die wichtigste Neuerung der jüngeren ID.4-Generation ist nicht auf den ersten Blick sichtbar. Mit dem APP550-Antrieb hat Volkswagen die Pro- und GTX-Versionen technisch deutlich nachgeschärft. Frühe ID.4-Hecktriebler waren angenehm, aber nicht besonders druckvoll; der aktuelle ID.4 Pro kommt mit 210 kW und 545 Nm wesentlich souveräner aus dem Stand und aus mittleren Geschwindigkeiten. Das Leistungsplus verändert den Charakter nicht in Richtung Sport-SUV, aber es nimmt dem großen Elektro-SUV die frühere Zurückhaltung.
Technisch ist der APP550 mehr als ein stärkerer Elektromotor. Volkswagen kombiniert den permanentmagneterregten Hinterachsantrieb mit angepasster Leistungselektronik, höherer thermischer Belastbarkeit und einer effizienteren Abstimmung. Genau diese Punkte sind für ein Familien-SUV wichtiger als eine isolierte Beschleunigungszahl. Ein ID.4 muss auf der Autobahn, mit voller Besetzung, im Sommer wie im Winter und nach mehreren Schnellladeetappen stabil funktionieren. Die Weiterentwicklung der Plattform zielt deshalb auf Dauerleistung, Verbrauch und Vorhersagbarkeit.
Die aktuelle ID.4-Baureihe ist klarer gegliedert als früher. Der ID.4 Pure nutzt eine 58-kWh-Batterie, Heckantrieb, 140 kW und 310 Nm. Damit bleibt er der Einstieg für alle, die das große SUV-Format wollen, aber nicht zwingend maximale Langstreckenreichweite brauchen. Der ID.4 Pro ist die ausgewogenste Variante: 79 kWh nutzbare Batteriekapazität, 210 kW, 545 Nm und bis zu 570 Kilometer WLTP-Reichweite. Diese Kombination passt am besten zur Grundidee des ID.4, weil sie Reichweite, Leistung und Effizienz ohne Allrad-Mehrgewicht verbindet.
Darüber sitzen zwei Allradmodelle. Der ID.4 Pro 4MOTION bringt mit 220 kW mehr Traktion und eine stärkere Systemleistung, ohne den Anspruch des Pro komplett zu verlassen. Der ID.4 GTX ist mit 250 kW und 679 Nm die Spitze der Baureihe. Er beschleunigt deutlich energischer und nutzt eine höhere DC-Ladeleistung, bleibt aber im Kern ein komfortorientiertes SUV. Genau das ist wichtig für die Einordnung: Der GTX macht den ID.4 schneller und souveräner, aber nicht zu einem scharfen Performance-Auto im klassischen Sinn.
Beim Laden zeigt sich der Fortschritt der MEB-Plattform besonders deutlich. Der ID.4 bleibt ein 400-Volt-Fahrzeug und konkurriert damit nicht über extrem kurze 800-Volt-Ladestopps. Entscheidend ist, dass Volkswagen die Ladeplanung und das Thermomanagement verbessert hat. Die Batterie kann vor einem DC-Ladestopp während der Fahrt vorkonditioniert werden, automatisch über die Routenplanung oder manuell über das Lademenü. Dadurch kommt der Akku eher in den Temperaturbereich, in dem hohe Ladeleistungen wirklich abrufbar sind.
Die aktuellen Varianten zeigen diese Abstufung auch in den Daten: Der Pure lädt mit bis zu 105 kW DC, Pro und Pro 4MOTION mit bis zu 165 kW, der GTX mit bis zu 185 kW. Wichtiger als die einzelne Spitzenleistung ist aber die Stabilität des Ladefensters. Gerade beim ID.4 als Reise-SUV entscheidet nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern ob das Auto nach 250 Kilometern Autobahn, bei niedriger Außentemperatur und mit aktivem Routenplaner verlässlich in einen guten Ladezustand kommt.
Der praktische Vorteil des ID.4 gegenüber dem ID.5 liegt im Aufbau. Das konventionellere SUV-Heck bringt mehr Kopffreiheit, eine luftigere zweite Reihe und einen einfacher nutzbaren Laderaum. Mit 533 Litern Kofferraumvolumen und bis zu 1565 Litern Ladevolumen bleibt der ID.4 ein voll familientaugliches Elektro-SUV. Der flache Innenraumboden erleichtert den mittleren Sitzplatz im Fond, und der lange Radstand hilft vor allem hinten, wo Erwachsene auch auf längeren Strecken ordentlich Platz finden.
Diese Stärke wird in Tests regelmäßig bestätigt. Carwow lobt besonders die großzügige Rückbank und den alltagstauglichen Kofferraum, weist aber auch auf den vergleichsweise hohen Ladeboden und die Ladekante hin. Damit bleibt der ID.4 sehr praktisch, aber nicht perfekt. Er nutzt seine Elektroplattform gut aus, erreicht beim Stauraum aber nicht die maximale Variabilität eines klassischen Hochdach- oder Van-Konzepts.
Ein wesentlicher Teil der Modellpflege steckt im Innenraum. Das größere Infotainment, die neue Menüstruktur, der versetzte Fahrstufenschalter, beleuchtete Touchslider und die verbesserte Sprachbedienung greifen genau jene Punkte auf, für die die frühen ID-Modelle kritisiert wurden. Beim ID.4 ist das besonders wichtig, weil das Auto nicht als Nischenmodell gekauft wird, sondern als Alltagsfahrzeug für viele Fahrerprofile. Klimatisierung, Ladeplanung, Assistenzsysteme und Navigation müssen ohne Lernaufwand funktionieren.
Die externe Einordnung bleibt trotzdem gemischt. Carbuyer beschreibt den ID.4 als gut fahrbares, praktisches Elektro-SUV mit konkurrenzfähiger Reichweite, nennt aber weiterhin das Infotainment, teure obere Versionen und einfache Materialien als Schwachpunkte. Carwow sieht ebenfalls viel Platz und ein ruhiges Fahrgefühl, kritisiert aber Teile der Materialwahl und die berührungssensitiven Bedienelemente. Der ID.4 ist damit ein besseres Auto geworden, aber kein Innenraum-Maßstab. Seine Stärke liegt eher in der Gesamtbalance als im Premium-Eindruck.
Fahrberichte beschreiben den ID.4 nach dem technischen Update deutlich positiver als zuvor. Electrive fasst den Eindruck sinngemäß als notwendiges, aber gutes Update zusammen: mehr Leistung, geringerer Verbrauch, besseres Infotainment und ein weiterhin komfortables Fahrverhalten. Auch der ADAC hebt hervor, dass Volkswagen den ID.4 mit dem effizienteren ID.7-Antrieb spürbar verbessert hat, ohne den geschmeidigen Grundcharakter aufzugeben. Diese Einordnung passt zur Baureihe: Der ID.4 ist kein Auto, das über Drama verkauft wird, sondern über Ruhe, Platz und planbare Technik.
Das macht die Pro-Version zur wahrscheinlich stimmigsten Wahl. Sie nutzt die große Batterie, den kräftigen Heckantrieb und die beste Reichweitenlogik, ohne Allradgewicht oder GTX-Preisaufschlag. Der Pure ist interessant, wenn Preis und Alltagsstrecken klar im Vordergrund stehen. Pro 4MOTION und GTX lohnen sich vor allem, wenn Traktion, Anhöhen, Winterbetrieb oder die stärkere Beschleunigung wirklich eine Rolle spielen. Insgesamt zeigt der VW ID.4, dass MEB nicht mehr nur ein frühes Elektro-Versprechen ist, sondern als gereifte Plattform ein sehr solides Familien-SUV tragen kann.
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