Modellübersicht

2024 Opel Mokka Electric

Preis startet ab 36.740 €

Der Opel Mokka Electric erhält 2024 ein Facelift, das sowohl technische als auch preisliche Verbesserungen mit sich bringt. Optisch bleibt das Design weitgehend unverändert, allerdings wurde das Opel-Logo aktualisiert und die LED-Lichtsignatur modernisiert. Technisch profitiert der Mokka Electric von einem stärkeren Elektromotor mit 115 kW (156 PS), der die Effizienz steigert. Die Batterie mit einer Kapazität von 54 kWh ermöglicht eine Reichweite von bis zu 403 Kilometern nach WLTP.

Um den neuen Mokka Electric im Wettbewerbsumfeld besser positionieren zu können, wurde der Einstiegspreis auf 36.740 Euro gesenkt, was ihn im Vergleich zu Wettbewerbern wie dem Hyundai Kona Electric oder dem Peugeot e-2008 noch attraktiver macht.

Im Innenraum bietet der Mokka Electric weiterhin das Opel Pure Panel mit zwei großen Displays und einem komfortablen Platzangebot. Die umfangreiche Sicherheitsausstattung umfasst unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitsregelung, einen Spurhalteassistenten und eine 360-Grad-Kamera. Mit diesen Neuerungen positioniert sich der Opel Mokka Electric als wettbewerbsfähiges Elektro-SUV im B-Segment, das sowohl in puncto Leistung als auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

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Mokka-e GSE Bildergalerie

Warum der Opel Mokka Electric mehr Charakter hat als seine Technik vermuten lässt

Der Opel Mokka Electric ist kein Elektroauto der großen Plattformversprechen. Er basiert auf einer kompakten Stellantis-Architektur, teilt viel Technik mit Corsa Electric, Peugeot e-2008 und anderen Konzernmodellen und bleibt bei Batteriegröße, Ladeleistung und Innenraum klar im Klein-SUV-Segment. Trotzdem ist er für Opel wichtig, weil er früh gezeigt hat, wie die Marke Elektroantrieb, mutiges Design und einen relativ normalen Alltagsnutzen verbinden kann.

Die FirstEV-Übersicht zeigt mehrere Entwicklungsstufen: den frühen Mokka Electric mit kleinerer Batterie, die effizientere Facelift- beziehungsweise Long-Range-Generation und den Mokka GSE als sportlichen Sonderfall. Damit ist der Mokka Electric kein technisches Einheitsmodell, sondern ein guter Blick auf Stellantis’ Lernkurve bei kleinen Elektro-SUVs: mehr Effizienz, mehr Leistung, neues Design und später ein deutlich extrovertierter Performance-Ableger.

e-CMP-Basis: elektrische Integration in ein kompaktes Mehrantriebsauto

Der Mokka Electric basiert auf der e-CMP- beziehungsweise CMP-Architektur von Stellantis. Diese Plattform war nicht so radikal elektrisch gedacht wie spätere STLA-Medium-Modelle, sondern musste Verbrenner, Hybrid und Elektroantrieb in einem kompakten Fahrzeugformat ermöglichen. Das erklärt die Stärken und Grenzen des Mokka Electric. Er bleibt handlich, relativ leicht verständlich und preislich unterhalb größerer Elektro-SUVs, kann aber bei Batteriegröße, Ladeleistung und Innenraum nicht mit reinen EV-Skateboard-Plattformen mithalten.

Diese Multi-Energy-Basis ist kein Makel, solange man den Mokka richtig einordnet. Er ist kein Langstrecken-SUV, sondern ein stylischer Stadt- und Pendler-Crossover. Für diesen Einsatz ist eine kompakte Batterie oft sinnvoller als ein schwerer Großakku. Der Nachteil zeigt sich auf Autobahnetappen und bei voller Familiennutzung: Die Reserven sind begrenzt, und der Kofferraum sowie der Fond bleiben eher Klein-SUV als Familienreiseauto.

Der frühe Mokka Electric: mutiges Design, bekannte Technik

Als der Mokka-e beziehungsweise Mokka Electric startete, war sein Design fast wichtiger als seine Technik. Opel brachte mit ihm den Vizor, die klarere Markenfront und ein deutlich selbstbewussteres Erscheinungsbild in die Serie. Technisch nutzte er den damals bekannten 100-kW-Antrieb und die kleinere Batterie aus dem Stellantis-Baukasten. Das machte ihn nicht zum Reichweitenchampion, aber zu einem der auffälligeren frühen Elektro-Kompakt-SUVs.

Der frühe Mokka Electric war damit ein typisches Übergangsauto. Er bot leisen Elektroantrieb, direkte Gasannahme und genug Reichweite für viele Alltagswege, aber keine herausragende Lade- oder Langstreckenperformance. Seine Stärke lag eher darin, Elektrofahren emotionaler und stylischer wirken zu lassen als bei manchen nüchternen Kleinwagen. Seine Schwäche war, dass die Technik schnell alterte, sobald Wettbewerber größere Akkus und effizientere Antriebe brachten.

54-kWh-Generation: Effizienz als echter Fortschritt

Der wichtigste technische Schritt kam mit der neueren 54-kWh-Bruttobatterie und dem stärkeren 115-kW-Antrieb. In der FirstEV-Datenbank wird diese Generation mit rund 50,8 kWh nutzbarer Energie geführt. Der Fortschritt liegt nicht nur in mehr Kapazität, sondern in der Kombination aus neuerem Motor, besserem Wirkungsgrad und optimierter Abstimmung. Opel und Stellantis konnten damit die Reichweite steigern, ohne den Mokka in eine größere Fahrzeugklasse zu verschieben.

Das ist beim Mokka entscheidend. Ein kleiner Elektro-SUV profitiert stärker von Effizienzarbeit als von einem riesigen Akku, der Gewicht und Preis nach oben treibt. Die neuere Antriebseinheit macht den Mokka Electric spürbar zeitgemäßer: ausreichend kräftig, leise, im Alltag sparsam und besser auf typische Pendlerdistanzen vorbereitet. Vision Mobility brachte es sinngemäß auf den Punkt: Beim Mokka Electric ist Effizienz der eigentliche Fortschritt, nicht eine spektakuläre technische Revolution.

Laden: 100 kW reichen im Alltag, wirken aber nicht mehr modern

Die Ladeleistung des Mokka Electric liegt bei bis zu 100 kW DC. Für ein kleines Elektro-SUV mit rund 50-kWh-Nutzbatterie kann das im Alltag genügen, weil die absolute Energiemenge überschaubar bleibt. Von 20 auf 80 Prozent dauert es unter guten Bedingungen eher eine längere Kaffeepause als einen echten Reisehalt. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz lädt, wird die DC-Spitze ohnehin selten ausreizen.

Im Marktvergleich ist diese Technik aber nicht mehr besonders fortschrittlich. Neuere Plattformen laden schneller, halten höhere Ladeleistung länger oder bieten bessere Batterie-Vorkonditionierung. Genau hier liegt die Grenze des e-CMP-Konzepts. Der Mokka Electric ist für planbare Alltagsnutzung gut, aber für häufige Langstrecken weniger überzeugend. Beim GSE wird dieser Punkt noch deutlicher: Die Fahrleistung steigt stark, die Ladehardware bleibt aber im bekannten Rahmen.

Facelift 2025: weniger Revolution als Feinschliff

Das Facelift brachte dem Mokka Electric vor allem optische und digitale Modernisierung. Der neue Opel-Blitz, die überarbeitete LED-Signatur, frischere Frontdetails, neue Lenkradform und aktualisierte Infotainment-Oberfläche machen das Auto moderner, ändern aber nicht die Grundtechnik. ADAC und andere Fahrberichte beschreiben das Facelift deshalb eher als gezielten Feinschliff: Platzangebot, Grundcharakter und Technik bleiben nah am bisherigen Mokka.

Das ist nicht negativ, aber wichtig für die Einordnung. Opel hat den Mokka nicht neu erfunden, sondern ihn optisch und bedienseitig näher an die aktuelle Markensprache gebracht. Für Käufer bedeutet das: Wer den Mokka wegen Design, Größe und Alltagstauglichkeit mag, bekommt ein frischeres Auto. Wer auf einen grundlegenden Plattform- oder Ladeleistungssprung gehofft hat, wird ihn hier nicht finden.

Fahrgefühl: angenehm leise, aber kein Präzisions-SUV

Im normalen Mokka Electric passt der Antrieb gut zum Fahrzeug. Das Drehmoment steht sofort bereit, die feste Übersetzung fährt sich unaufgeregt, und die Geräuschkulisse bleibt angenehm niedrig. Der ADAC beschreibt den Elektroantrieb als souverän und leise, während vor allem Abrollgeräusche auffallen, wenn kein Radio läuft. Genau das ist die Stärke kleiner Elektro-SUVs: Sie wirken im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßen deutlich entspannter als vergleichbare Verbrenner.

Zu sportlichem Fahren drängt der normale Mokka Electric trotzdem nicht. Die Lenkung ist direkt, aber nicht besonders mitteilsam, und das Fahrwerk bleibt eher auf Alltag als auf Kurvenpräzision ausgelegt. Das neue abgeflachte Lenkrad verspricht optisch mehr Dynamik, als der normale Mokka einlöst. Wer ein ruhiges, handliches Stadt-SUV sucht, passt gut ins Konzept. Wer ein elektrisches Fahrerauto erwartet, sollte eher zum GSE oder zu ganz anderen Modellen schauen.

Mokka GSE: Rallye-Image trifft bekannte Batterie

Der Mokka GSE ist der spannende Ausreißer in der Baureihe. Opel überträgt die GSE-Idee aus dem elektrischen Rallyeumfeld auf ein Serienmodell und macht den Mokka damit deutlich stärker. Mit 207 kW, sportlicherem Fahrwerk, spezieller Abstimmung, schnellerer Beschleunigung und höherer Höchstgeschwindigkeit ist er das emotionalste Mokka-Electric-Modell. Technisch interessant ist, dass Opel nicht eine komplett neue Batterieplattform nutzt, sondern aus dem bekannten Paket deutlich mehr Performance herausholt.

Das macht den GSE faszinierend und widersprüchlich zugleich. Er zeigt, dass in der Stellantis-Kompakttechnik mehr steckt, als der normale Mokka Electric vermuten lässt. Gleichzeitig sinkt die Reichweite, und die Ladeleistung bleibt nicht auf Performance-Niveau. Der GSE ist deshalb eher ein Statement für Opel-Fans und Fahrer, die ein ungewöhnliches kleines Elektro-SUV wollen, als die rational beste Variante. Genau darin liegt sein Reiz: Er macht den Mokka erstmals wirklich emotional, aber nicht unbedingt vernünftiger.

Innenraum und Bedienung: Opel bleibt pragmatischer als viele neue EVs

Der Mokka Electric kombiniert digitale Anzeigen und Infotainment mit einer vergleichsweise vertrauten Bedienstruktur. Opel hat nicht alles radikal in Menüs verlagert, sondern hält wichtige Funktionen greifbar. Das passt gut zum Modell, weil der Mokka viele Käufer anspricht, die vom Verbrenner kommen und kein rollendes Technikexperiment suchen. Die neuere Software und das Facelift bringen die Oberfläche näher an aktuelle Opel-Modelle.

Gleichzeitig bleibt der Innenraum kompakt. Fond und Kofferraum reichen für Alltag, Pendeln und kleine Familienaufgaben, aber nicht für große Reiseansprüche. Materialien und Design wirken modern, doch der Mokka ist kein Premium-SUV. Die Stärke liegt in der Kombination aus markantem Stil, überschaubarer Größe und einfacher Nutzung. Kritik gibt es eher an begrenztem Platz, Preisniveau und daran, dass manche Wettbewerber inzwischen mehr Reichweite oder Ladeleistung fürs Geld bieten.

Design: der Mokka als Opel-Markenwende

Der Mokka war für Opel designstrategisch wichtiger als seine Größe vermuten lässt. Mit ihm wurde der Vizor zur neuen Frontidentität der Marke. Das kantige, reduzierte Design löste sich deutlich vom eher konventionellen Opel-Stil der Jahre davor. Der Mokka Electric profitierte davon besonders, weil das geschlossene, technische Gesicht gut zum Elektroantrieb passt.

Beim Facelift wurde diese Linie nachgeschärft, nicht verworfen. Der neue Blitz, die LED-Grafik und das überarbeitete Cockpit halten den Mokka frisch, ohne seinen Charakter zu verändern. Das ist ein kluger Weg: Der Mokka verkauft sich nicht nur über technische Überlegenheit, sondern stark über Wiedererkennbarkeit. In einem Markt voller kleiner Crossover ist das ein echter Vorteil.

Stimmen und Kritik: sympathisch, effizient, aber eng begrenzt

Die Fahrberichte zum Mokka Electric fallen meist nüchtern aus. ADAC lobt den leisen, souveränen Elektroantrieb und die Alltagstauglichkeit, sieht aber keine sportliche Offenbarung. Motor1 und andere Tests ordnen das Facelift als solide, aber technisch nicht revolutionär ein. Genau diese Tonlage passt: Der Mokka Electric ist kein Klassenprimus, aber ein sympathisches, effizientes und gut gestaltetes Elektro-SUV für überschaubare Distanzen.

Die Kritik trifft vor allem die Plattformgrenzen: begrenzter Innenraum, moderate Ladeleistung, keine besonders große Batterie und im Vergleich zu neuen China- oder MEB-Modellen nicht mehr die frischeste EV-Technik. Der GSE beantwortet diese Kritik nur teilweise. Er bringt Leistung und Image, aber keine grundlegend bessere Langstreckentechnik. Damit bleibt der Mokka Electric ein Auto für Käufer, die Design, Kompaktheit und einfache Nutzbarkeit höher gewichten als maximale Reichweite pro Euro.

Varianten: Basis, Facelift, Long Range und GSE

Die FirstEV-Übersicht zeigt den Mokka Electric in vier Rollen. Die frühe Version steht für den Start der elektrischen Mokka-Generation. Das Facelift und die Ultimate-Long-Range-Variante zeigen die effizientere 54-kWh-Technik mit besserem Alltagsnutzen. Der GSE bildet den sportlichen Sonderfall mit deutlich mehr Leistung und eigenem Charakter.

Die technischen Detailwerte zu Batterie, Reichweite, Leistung und Preis findest du in den verlinkten Datenblatt-Seiten. Der größere Zusammenhang ist: Der Opel Mokka Electric ist nicht das technisch stärkste Elektro-SUV seiner Klasse, aber eines der charakterstärkeren. Er verbindet markantes Opel-Design, kompakte Abmessungen, solide Effizienz und eine klare Alltagsperspektive. Seine Grenzen liegen bei Raum, Ladeleistung und Langstrecke; seine Stärke liegt darin, Elektromobilität klein, sichtbar und relativ unkompliziert zu machen.

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Mokka Electric Modelle Übersicht

Filter

4 Variante(n)
Antrieb
Sitzplätze
Preis - slider
Preis - inputs
Batteriegröße - slider
kWh kWh
DC Ladeleistung
DC Ladeleistung - slider
kW kW
Leistung (kW)
Leistung (kW) - slider
kW kW
Leistung (PS)
Leistung in PS - slider
PS PS
Biderektionales Laden
Biderektionales Laden
  • *Preis

    47300 €

  • Form

    SUV

  • Batterie

    50.8 kWh

  • **Reichweite

    280 km

  • Leistung

    207 kW

  • DC Laden

    100 kW

  • Sitze

    Bis zu 5

  • Antrieb

    Front

  • vMax

    200 km/h

  • Architektur

    400 V

  • *Preis

    36740 €

  • Form

    SUV

  • Batterie

    50.8 kWh

  • **Reichweite

    290 km

  • Leistung

    115 kW

  • DC Laden

    100 kW

  • Sitze

    Bis zu 5

  • Antrieb

    Front

  • vMax

    150 km/h

  • Architektur

    400 V

  • *Preis

    44720 €

  • Form

    SUV

  • Batterie

    50.8 kWh

  • **Reichweite

    290 km

  • Leistung

    115 kW

  • DC Laden

    100 kW

  • Sitze

    Bis zu 5

  • Antrieb

    Front

  • vMax

    150 km/h

  • Architektur

    400 V

  • *Preis

    40650 €

  • Form

    SUV

  • Batterie

    46.3 kWh

  • **Reichweite

    260 km

  • Leistung

    100 kW

  • DC Laden

    100 kW

  • Sitze

    Bis zu 5

  • Antrieb

    Front

  • vMax

    150 km/h

  • Architektur

    400 V

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* Die Grundpreise verstehen sich als UVP der Hersteller inkl. MwSt. in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr. ** = Annahme.

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