Opel Ampera gebraucht
Preise, Reichweite & Angebote
Opel Ampera gebraucht kaufen: Das sollten Sie wissen
Übersicht
Der Opel Ampera R12 ab 2011 kombiniert Elektroantrieb und Benziner als Reichweitenverlängerer; prüfen Sie bei der Probefahrt beide Betriebsarten. Die ursprünglich angegebenen 40–80 Kilometer elektrische Reichweite sollten Sie am konkreten Fahrzeug mit voller Batterie überprüfen, besonders bei frühen Baujahren.
Lassen Sie den Hochvoltakku diagnostizieren und testen Sie einen vollständigen Ladevorgang: Über Typ 1 lädt der Ampera mit maximal 3,7 kW, Schnellladen fehlt. Für öffentliche AC-Ladesäulen benötigen Sie ein passendes Typ-2-auf-Typ-1-Kabel; prüfen Sie außerdem Heizung, Klimaanlage und vorhandene Sonderausstattung.
Verlangen Sie Wartungsnachweise auch für den Benziner und klären Sie vorab, welche Werkstatt Ampera-Hochvolttechnik betreut und Ersatzteile beschaffen kann. Die ursprüngliche Hochvoltgarantie von acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometern ist üblicherweise abgelaufen; lassen Sie sich eine angebotene Gebrauchtwagengarantie samt Batterieabdeckung schriftlich bestätigen.
Ampera Quick Facts
Hinweis: Die Angaben werden aus der FirstEV-Datenbank und den vorhandenen Inseraten berechnet. Je nach Modellvariante, Baujahr und Datenlage können einzelne Werte abweichen.
Was kostet ein gebrauchter Opel Ampera?
Preise nach Baujahr und Akku
Gebrauchtwagen Preisentwicklung nach Variante
Bester Ampera Preis nach Alter
Hinweis: Die Auswertung basiert auf gespeicherten Verkaufsinseraten.
Opel Ampera Reichweite: Wie weit kommt ein gebrauchter?
Gebrauchtwagen Reichweitenrechner
Ampera gebraucht kaufen: Worauf achten?
Beim gebrauchten Opel Ampera der Baureihe R12 ab 2011 helfen diese fünf Kaufkriterien, Technikzustand und Folgekosten einzuschätzen.
- Batterie und elektrische Reichweite: Der Ampera besitzt einen Benzin-Range-Extender. Die ursprünglich genannten 16 kWh sind Bruttokapazität, nicht vollständig nutzbare Energie. Prüfen Sie die elektrische Fahrstrecke bei voller Batterie bis zum automatischen Motorstart; die damaligen 40–80 km hängen stark von Temperatur und Fahrweise ab. Die ursprüngliche Batteriegarantie von acht Jahren beziehungsweise 160.000 km ist üblicherweise abgelaufen.
- Laden und Batteriekühlung: Testen Sie den Typ-1-Anschluss und das mitgelieferte Ladekabel. Der Ampera lädt einphasig mit maximal etwa 3,7 kW, ohne DC-Schnellladung; für öffentliche Typ-2-Ladebuchsen benötigen Sie ein passendes Kabel. Bei „Hochspannungs-Ladesystem warten“ Fehlerspeicher, Kühlmittelstand und Füllstandsensor fachgerecht prüfen lassen, statt lediglich den Fehler zu löschen.
- Rotorlager im Elektroantrieb: Achten Sie beim Beschleunigen und besonders beim Rekuperieren auf mahlende, pfeifende oder sägende Geräusche. GM beschreibt für Ampera-Modelljahre 2012–2014 mögliche Schäden am Rotorlager. Lassen Sie Auffälligkeiten diagnostizieren und bei bereits erfolgter Reparatur den Einbau des überarbeiteten Ersatzteils belegen.
- Range-Extender und Wartung: Testen Sie den 1,4-Liter-Benziner gezielt im Halten-Modus sowie beim Übergang aus dem elektrischen Betrieb. Prüfen Sie Wartungsnachweise auch bei überwiegend elektrischer Nutzung. Klären Sie vorab, welche Werkstatt den Ampera-Hochvoltantrieb betreut und benötigte Ersatzteile beschaffen kann.
- Rückruf und Softwarestand: Für Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum 2012–2013 gab es 2014 einen Rückruf wegen möglicher Start- und Beleuchtungsfehler. Lassen Sie anhand der Fahrgestellnummer bestätigen, dass das betreffende Steuergeräteupdate und weitere offene Aktionen erledigt wurden; die Erstzulassung allein identifiziert das Modelljahr nicht zuverlässig.
Potentielle Schwachstellen
- Lagerschäden am elektrischen Antrieb mit mahlenden oder heulenden Geräuschen, insbesondere bei frühen Exemplaren dokumentiert.
- Ladesperre durch niedrigen Kühlmittelstand oder Fehler am Füllstandsensor des Batteriekühlkreislaufs, teils mit Meldung „Hochspannungs-Ladesystem warten“.
- Schwache 12-Volt-Batterien als bekannte Ursache von Startproblemen und Elektronikstörungen.
- Softwarebedingte Ladeprobleme an Haushaltssteckdosen, für die ein Softwareupdate bereitgestellt wurde.
- Softwarefehler bei Fahrzeugen der Modelljahre 2012 und 2013 können Positionslicht, Tagfahrlicht und Fahrzeugstart beeinträchtigen; Rückruf von 2014.
