
Allrounder
300
Die Variante 300 ist ab 67.187 € der Einstieg in die aktuelle Modellfamilie. Dazu kommen Heckantrieb, 98,0 kWh brutto, bis zu 170 kW DC.
FirstEV Modellübersicht
Der Mercedes EQE ist seit 2022 das kompaktere Schwestermodell des EQS und die elektrische Business-Limousine der Marke. Seine EVA2-Plattform schafft bei 4,95 Metern Außenlänge einen ungewöhnlich langen Radstand von 3,12 Metern und entsprechend viel Platz im Fond; die starre Rückbank und nur 430 Liter Kofferraum begrenzen jedoch die Variabilität. Heck- und Allradversionen decken ein breites Leistungsspektrum bis zu den AMG-Modellen ab, Batterien um 90 kWh ermöglichen je nach Ausführung mehr als 650 Kilometer WLTP. Luftfederung und bis zu zehn Grad Hinterachslenkung machen den schweren Wagen komfortabel und überraschend handlich. Die maximal rund 170 kW DC zeigen inzwischen aber, wie schnell die 400-Volt-Generation technisch gealtert ist.
Markteinordnung
Der Mercedes EQE passt als elektrische Limousine der oberen Mittelklasse zu Vielfahrern, die auf Geschäftsreisen und langen Pendelstrecken vor allem entspannt unterwegs sein wollen. Sein Kaufargument ist die Abschirmung vom Fahralltag: Die leise Kabine erleichtert Gespräche, die verfügbare AIRMATIC-Luftfederung mildert Fahrbahnunebenheiten und unterstützt gelassenes Reisen. Für diesen Komfortanspruch lohnt sich beim konkreten Fahrzeug deshalb der Blick auf die Fahrwerksausstattung. Der praktische Kompromiss steckt im Heck: Trotz fließender Dachlinie öffnet nur ein klassischer Kofferraumdeckel, weshalb sperriges Gepäck schwieriger einzuladen ist, als die Karosserie vermuten lässt.
Schnelle Entscheidung
Die sinnvollste Wahl hängt weniger von der Maximalleistung als von Karosserie, Antrieb und Einsatzprofil ab.

Allrounder
Stufenheck · Baureihe V295
Die Variante 300 ist ab 67.187 € der Einstieg in die aktuelle Modellfamilie. Dazu kommen Heckantrieb, 98,0 kWh brutto, bis zu 170 kW DC.

Reichweite
Stufenheck · Baureihe V295
Mit bis zu 574 km WLTP bietet sie die größte Normreichweite der Modellfamilie. Dazu kommen Heckantrieb, 105,0 kWh brutto, bis zu 173 kW DC.

Performance
Stufenheck · Baureihe V295
Die Leistungsspitze markiert diese Variante mit 687 PS und 3,5 s von 0 auf 100 km/h. Dazu kommen Allrad, 100,0 kWh brutto, bis zu 173 kW DC.
Direktvergleich
Herstellerangaben und gepflegte FirstEV-Daten; Preis jeweils ohne individuelle Sonderausstattung.
| Variante | Preis | WLTP | Batterie | Leistung | 0–100 km/h | DC | Kofferraum | Antrieb |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 300V295 | 67.187 € | 549 km | 98,0 kWh | 195 kW / 265 PS | 6,9 s | 170 kW | 430 l | Heck |
| 350+V295 | 71.412 € | 574 km | 105,0 kWh | 235 kW / 320 PS | 6,1 s | 173 kW | 430 l | Heck |
| 350 4MATICV295 | 74.149 € | 512 km | 100,0 kWh | 235 kW / 320 PS | 5,9 s | 173 kW | 430 l | Allrad |
| 500 4MATICV295 | 84.764 € | 512 km | 100,0 kWh | 330 kW / 449 PS | 4,4 s | 173 kW | 430 l | Allrad |
| AMG 53 4MATIC+V295 | 110.706 € | 435 km | 100,0 kWh | 505 kW / 687 PS | 3,5 s | 173 kW | 430 l | Allrad |
FirstEV Datenranking
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Elektro-Stufenheck
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Allrad-Stufenheck
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Allrad-Stufenheck
Die Bewertung normalisiert technische Daten innerhalb desselben Rankings. Berücksichtigt werden Reichweite, Effizienz, Laden, Preis-Leistung, Performance und Nutzwert; je nach Fahrzeugklasse kommen weitere passende Faktoren hinzu. Pro Modell erscheint die bestplatzierte aktuell angebotene Variante. Punkte und Teilwerte sind relative Datenbankwerte und keine Testnote.
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Hier findest du Fotos des 2022 Mercedes EQE mit Außenansicht, Innenraum, Cockpit, Kofferraum und Detailaufnahmen.
Mercedes EQE 2022 vorn links auf Kuestenstrasse
Mercedes EQE 2022 Heck links an der Kueste
Mercedes EQE 2022 vorn links mit Sonnenlicht
Mercedes EQE 2022 vorn links auf Waldstrasse
Mercedes EQE 350 2022 Heck links in Fahrt
Mercedes EQE 2022 Seitenprofil an moderner Villa
Mercedes EQE 2022 Heck links in moderner Einfahrt
Mercedes EQE 2022 von oben vorn in Einfahrt
Mercedes EQE 2022 vorn links vor Architektur
Mercedes EQE 2022 vorn rechts vor Fassade
Mercedes EQE 2022 Heck rechts vor Architektur
Mercedes EQE 2022 Cockpit mit MBUX Hyperscreen
Mercedes EQE 2022 helles Cockpit seitlich
Mercedes EQE 2022 helle Ruecksitzbank seitlich
Mercedes EQE 2022 weiss vorn links auf Waldstrasse
Mercedes EQE 2022 weiss seitlich an der Kueste
Mercedes EQE 2022 weiss vorn links an der Kueste
Mercedes EQE 2022 weiss seitlich vor Gebaeude
Mercedes EQE 2022 weiss vorn rechts urban
Mercedes EQE 2022 weiss vorn links auf nasser Strasse
Mercedes EQE 2022 weiss Heck links im Tunnel
Mercedes EQE 2022 weiss Seitenprofil am Wohnhaus
Mercedes EQE 2022 weiss vorn links am Wohnhaus
Mercedes EQE 350 2022 Heck links am Haus
Mercedes EQE 2022 weiss am IONITY Schnelllader
Mercedes-AMG EQE 2023 rot Frontseite auf Kuestenstrasse
Mercedes-AMG EQE 2023 rot Heckseite in Fahrt
Mercedes-AMG EQE 2023 rote Front in Fahrt
Mercedes-AMG EQE 2023 rot Frontseite auf Landstrasse
Mercedes-AMG EQE 2023 rot Frontseite an der Kueste
Mercedes-AMG EQE 2023 rot Heck von oben auf Kuestenstrasse
Mercedes-AMG EQE 2023 rot von oben in Fahrt
Mercedes-AMG EQE 2023 rotes Seitenprofil mit Windraedern
Mercedes-AMG EQE 2023 rote Front auf Allee
Mercedes-AMG EQE 43 2023 rotes Heck in Fahrt
Mercedes-AMG EQE 2023 rot Heckseite auf Landstrasse
Mercedes-AMG EQE 2023 rot Frontseite unter Baeumen
Mercedes-AMG EQE 2023 rotes Seitenprofil urban
Mercedes-AMG EQE 2023 rot geparkt vor moderner Fassade
Mercedes-AMG EQE 2023 rotes Seitenprofil vor Architektur
Mercedes-AMG EQE 2023 rote Front vor Betonwand
Mercedes-AMG EQE 2023 rot tief von vorn
Mercedes-AMG EQE 43 2023 rotes Heck geparkt
Mercedes-AMG EQE 43 2023 rotes Heckdetail
Mercedes-AMG EQE 2023 rot an IONITY Ladestation
Mercedes-AMG EQE 2023 rotes Vorderrad Detail
Mercedes-AMG EQE 2023 roter Scheinwerfer Detail
Mercedes-AMG EQE 2023 rotes Hecklicht Detail
Mercedes-AMG EQE 2023 Ladeanschluss Detail
Mercedes-AMG EQE 2023 Cockpit mit Hyperscreen
Quelle: MercedesMercedes
Ausführliche Einordnung
Technik, Fahrcharakter, Alltag, Kritik und die Rolle der einzelnen Varianten.
Der Mercedes EQE ist die kleinere und sachlichere Interpretation des EQS-Konzepts. Er nutzt die elektrische EVA2-Architektur, bleibt aber näher an der klassischen Business-Limousine als das große Flaggschiff. Genau daraus entsteht seine besondere Rolle: Der EQE soll nicht als futuristischer Technologieträger um jeden Preis auffallen, sondern als leiser, effizienter und digitaler Langstreckenwagen zwischen E-Klasse und EQS funktionieren.
Im aktuellen Jahrgang ist der EQE technisch deutlich gereifter als zum Marktstart. Die Baureihe umfasst den EQE 300, EQE 350+, EQE 350 4MATIC, EQE 500 4MATIC und den AMG EQE 53 4MATIC+. Die Leistung reicht von 265 bis 687 PS, die Reichweiten von 450 bis 555 Kilometern. Der entscheidende Fortschritt liegt aber nicht nur in den Zahlen, sondern im Zusammenspiel aus größerer 96-kWh-Variante, Wärmepumpe, optimierter Rekuperation, Allrad-Entkopplung und dem weiterentwickelten MBUX-Umfeld.
Der EQE basiert wie EQS, EQS SUV und EQE SUV auf der elektrischen EVA2-Plattform. Gegenüber einer elektrifizierten Verbrennerlimousine bringt diese Architektur klare Vorteile: flacher Batterieunterboden, langer Radstand, kurze Überhänge und ein Innenraum, der weniger von Motorraum und Kardantunnel bestimmt wird. Mit 3.120 Millimetern Radstand ist der EQE deutlich auf Laufruhe und Innenraum ausgelegt, obwohl er eine Klasse unter dem EQS positioniert ist.
Die Plattformlogik zeigt sich vor allem im Fahrgefühl. Der Akku sitzt tief, die Antriebe arbeiten je nach Version an der Hinterachse oder an beiden Achsen, und die Karosserie ist stark auf Aerodynamik ausgerichtet. Das macht den EQE auf der Autobahn sehr ruhig und effizient, nimmt ihm aber auch etwas von der klassischen Limousinenpräsenz. Die glatte One-Bow-Form polarisiert weniger stark als beim EQS, bleibt aber eindeutig ein aerodynamisches Elektrodesign und kein elektrischer Nachbau der E-Klasse.
Die wichtigste technische Weiterentwicklung der jüngeren Modelljahre betrifft Effizienz und Reichweite. Bereits mit den Updates ab 2024 kamen Wärmepumpe und Frontmotor-Entkopplung für Allradmodelle stärker in den Mittelpunkt. Die Wärmepumpe reduziert bei niedrigen Temperaturen den Energiebedarf der Klimatisierung, während die Disconnect Unit den vorderen Motor in passenden Fahrsituationen abkoppeln kann. Dadurch muss ein Allrad-EQE nicht permanent die Reib- und Schleppverluste eines zweiten Antriebs mittragen.
Für den Jahrgang 2025 wird die Baureihe nochmals geschärft. Der EQE 350+ nutzt einen 96-kWh-Akku und erreicht 555 Kilometer Reichweite, der EQE 500 4MATIC bleibt mit 90,6 kWh und 505 Kilometern auf einem ähnlich langstreckentauglichen Niveau. Dazu kommt eine überarbeitete Rekuperationssoftware, die mehr Energie zurückholen und den Übergang zwischen Verzögerung und mechanischer Bremse sauberer machen soll. Gerade bei schweren Elektro-Limousinen ist das relevant, weil Effizienz und Bremsgefühl im Alltag direkt zusammenhängen.
Die Rollen der Varianten sind klarer, als es die vielen EQE-Bezeichnungen zunächst vermuten lassen. Der EQE 300 ist die komfortorientierte Einstiegsversion mit Heckantrieb, 265 PS, 89-kWh-Akku und 525 Kilometern Reichweite. Er passt zum Grundcharakter des Modells, weil er den Schwerpunkt auf Ruhe, Effizienz und Preis legt. Der EQE 350+ ist mit 320 PS, 96 kWh und 555 Kilometern die stärkste Langstreckenvariante für Fahrer, die keinen Allrad brauchen.
Der EQE 350 4MATIC nutzt ebenfalls 320 PS, aber den zusätzlichen Frontantrieb und eine Reichweite von 515 Kilometern. Er ist die sichere Wahl für Kunden, die Traktion und Wintertauglichkeit höher bewerten als maximale Effizienz. Der EQE 500 4MATIC bringt mit 449 PS mehr Souveränität, bleibt mit 505 Kilometern aber noch im Reisebereich. Der AMG EQE 53 4MATIC+ steht mit 687 PS und 450 Kilometern Reichweite am anderen Ende des Spektrums: viel Leistung, AMG-spezifische Abstimmung und 22-kW-AC-Laden, aber weniger Reichweitenfokus als die zivilen Modelle.
Beim Schnellladen bewegt sich der EQE im 400-Volt-Umfeld und nicht in der 800-Volt-Klasse neuerer Plattformen. Das ist einer der Punkte, an denen die Architektur ihr Alter zeigt. Die Ladeleistung von bis zu rund 170 kW ist für die Reise weiterhin brauchbar, aber nicht mehr der Maßstab, wenn Wettbewerber deutlich höhere Spitzenleistungen oder flachere Ladekurven anbieten. Entscheidend ist deshalb, wie gut Mercedes die Ladeplanung, Batterievorbereitung und Rekuperation im Gesamtpaket abstimmt.
Die Rekuperation ist beim EQE besonders wichtig, weil das Auto schwer ist und zugleich sehr ruhig gefahren werden will. Unterschiedliche Rekuperationsstufen, vorausschauende Verzögerung und ein möglichst nahtloser Bremsübergang bestimmen, ob sich das Fahrzeug hochwertig anfühlt. Medienberichte zur 2025er Überarbeitung heben genau diese Softwarearbeit hervor. Es geht nicht nur darum, möglichst viel Energie zurückzugewinnen, sondern um ein Bremsgefühl, das zur Mercedes-Luxuslogik passt.
Der EQE ist klar auf Komfort abgestimmt. Luftfederung, niedrige Geräuschkulisse, schwere Türen, sanfte Leistungsentfaltung und optional bis zu zehn Grad Hinterachslenkung sollen aus einer fast fünf Meter langen Limousine ein leicht zu bewegendes Langstreckenauto machen. Die Hinterachslenkung ist technisch mehr als ein Komfort-Gimmick: Sie reduziert den Wendekreis deutlich und kaschiert im Stadtverkehr einen Teil der Fahrzeuggröße.
Externe Tests beschreiben den EQE wiederholt als leise, weich und sehr entspannt. Genau das ist seine Stärke, aber auch seine Grenze. Gegen einen BMW i5 oder Lucid Air wirkt der Mercedes weniger fahraktiv, weniger direkt und optisch weniger emotional. Wer eine elektrische Sportlimousine sucht, findet anderswo mehr Spannung. Wer ein extrem ruhiges Pendel- und Reiseauto sucht, versteht den EQE schneller.
Im Innenraum setzt der EQE stark auf digitale Inszenierung. Serienmäßig prägt ein großer Zentralbildschirm das Cockpit, optional rückt der MBUX Hyperscreen den EQE optisch näher an den EQS. Das wirkt modern und technisch anspruchsvoll, verlangt aber auch Eingewöhnung. Viele Funktionen laufen über Menüs, Spracheingabe oder kontextsensitive Anzeigen. Für technikaffine Fahrer ist das ein Vorteil, für klassische Mercedes-Kunden kann es zu viel Bildschirm und zu wenig Direktbedienung sein.
Die Material- und Komfortseite passt besser zum Markenanspruch als bei manchen frühen EQ-Modellen. Die Sitze sind langstreckentauglich, die Dämmung ist stark, und die Assistenzsysteme können den EQE auf Autobahnen sehr entspannt machen. Kritik gibt es vor allem für die Fondposition: Trotz langem Radstand sitzt man hinten nicht so souverän wie die Außenmaße erwarten lassen. Der Batterieunterboden und die flache Dachlinie beeinflussen Sitzwinkel und Raumgefühl stärker als in einer klassischen E-Klasse.
Der AMG EQE 53 4MATIC+ ist technisch interessant, weil er zeigt, wie weit Mercedes die EVA2-Plattform in Richtung Performance ziehen kann. AMG-spezifische Motoren, andere Kühlung, schärfere Fahrwerksabstimmung und die höhere Ladeausstattung trennen ihn deutlich von den normalen Varianten. Mit 687 PS ist er der stärkste EQE im aktuellen Feld und beschleunigt deutlich heftiger, als die sachliche Karosserie erwarten lässt.
Gleichzeitig bleibt der AMG EQE ein schweres elektrisches Luxusauto. Seine Stärke liegt eher in souveräner Beschleunigung und Stabilität als in Leichtfüßigkeit. Die 450 Kilometer Reichweite zeigen, dass Performance hier einen klaren Energiepreis hat. Für die Modellübersicht ist er deshalb weniger die vernünftige Empfehlung, sondern die technische Spitze der Baureihe. Wer den EQE als effiziente Business-Limousine versteht, wird eher beim 350+ oder 350 4MATIC landen.
Die Außenwahrnehmung des EQE ist konsequent gemischt. Edmunds lobt die sehr leise Kabine, die komfortablen Vordersitze und die hochwertige Langstreckenwirkung, merkt aber Schwächen im Fondkomfort an. Car and Driver beschreibt den EQE als luxuriös, ruhig und effizient genug, kritisiert aber das wenig mitreißende Fahrgefühl und das unscheinbare Design. MotorTrend hebt beim EQE 500 4MATIC besonders die seidige Luftfederung und den entspannten Pendelkomfort hervor, sieht bei großen Rädern aber Grenzen der Abrollruhe.
Diese Stimmen passen gut zur Positionierung des Autos. Der EQE ist kein Elektroauto, das durch maximale Beschleunigung, radikales Design oder Lade-Rekorde überzeugen will. Er ist ein Mercedes, der elektrische Technik in ein ruhiges, abgeschirmtes und stark digitalisiertes Business-Format übersetzt. Genau darin liegt seine Stärke. Genau deshalb wirkt er für manche Tester aber auch weniger aufregend als die besten Wettbewerber.
Der Mercedes EQE ist in seiner aktuellen Form deutlich stärker als sein verhaltener Ruf. Die 2025er Varianten zeigen, dass Mercedes die Baureihe technisch nachgeschärft hat: mehr Reichweite im EQE 350+, bessere Effizienzhilfen, überarbeitete Rekuperation, komfortorientiertes Fahrwerk und eine klare Rollenverteilung zwischen Heckantrieb, 4MATIC und AMG. Die Plattform ist nicht mehr die neueste elektrische Architektur, aber sie liefert weiterhin ein sehr hohes Komfortniveau.
Die beste Balance bietet der EQE 350+. Er kombiniert 96-kWh-Akku, 320 PS, Heckantrieb und 555 Kilometer Reichweite mit dem ruhigsten Charakter der Baureihe. Der EQE 350 4MATIC ist die pragmatische Allradwahl, der EQE 500 4MATIC die souveränere Leistungsvariante. Der AMG EQE 53 bleibt die emotionale Spitze, ist aber weniger die rationale Langstreckenempfehlung. Insgesamt ist der EQE ein Auto für Kunden, die elektrische Oberklasse nicht als Spektakel suchen, sondern als leisen, komfortablen und technisch aufwendigen Alltagspartner.
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