Mercedes EQC gebraucht
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Mercedes EQC gebraucht kaufen: Das sollten Sie wissen
Übersicht
Der Mercedes-Benz EQC kam 2019 als erstes batterieelektrisches SUV der Marke auf den Markt und wurde bis 2023 in einer weitgehend einheitlichen Modellgeneration produziert. Frühe Baujahre 2019 und 2020 verfügen über eine 80-kWh-Batterie auf 400-Volt-Architektur mit maximal 110 kW DC-Ladeleistung und einer WLTP-Reichweite von etwa 370 Kilometern. Ab 2021 optimierte Mercedes die Software und das Thermomanagement, sodass spätere Exemplare reale Reichweiten von über 400 Kilometern erreichen und etwas effizienter laden.
Beim Gebrauchtkauf sind der tatsächliche Batteriezustand, die Ladehistorie und die verbleibende Herstellergarantie entscheidende Kriterien. Modelle mit hohem Autobahnanteil zeigen oft stärkeren Reichweitenverlust als überwiegend im Stadtverkehr genutzte Fahrzeuge. Auch die Ausstattungsvarianten unterscheiden sich spürbar: Während frühe Serien oft Basisausstattung haben, bieten spätere Baujahre serienmäßig mehr Assistenzsysteme und komfortablere Ladefunktionen.
Die letzten produzierten EQC-Modelle aus den Jahren 2022 bis 2024 weisen verfeinerte Ladekurven und eine stabilere Energieanzeige auf. Ab 2025 wird der EQC nicht mehr neu gebaut, da Mercedes-Benz auf Plattformen mit 800-Volt-Technik und höherer Ladeleistung umsteigt. Interessenten sollten daher gut erhaltene Exemplare mit nachgewiesener Batteriegesundheit und niedrigem Kilometerstand priorisieren.
EQC Quick Facts
| Baureihe | N293 ab 2019 |
|---|---|
| Zellchemie | Lithium-Ionen |
| Fahrzeugklasse | 5 Sitze SUV / Mittelklasse |
| Preis pro kWh | 5 Jahre alt Ø 449 €/kWh |
| Preis pro WLTP-KM | 5 Jahre alt Ø 86 €/km |
| Anhängelast | gebremst 1.800 kg ungebremst 750 kg |
| Architektur | 400 V |
Hinweis: Die Angaben werden aus der FirstEV-Datenbank und den vorhandenen Inseraten berechnet. Je nach Modellvariante, Baujahr und Datenlage können einzelne Werte abweichen.
Top EQC Modelle zum kaufen
Was kostet ein gebrauchter Mercedes EQC?
Preise nach Baujahr und Akku
Frühe EQC Modelle aus dem Zeitraum ab 2019 (Baureihe N293) mit rund 85 kWh Brutto-Batteriekapazität werden aktuell bei 34.650 € bis 42.600 € angeboten.
Gebrauchtwagen Preise nach Variante
| Variante | Bauzeit | Batterie | Reichweite | Preisbereich |
|---|---|---|---|---|
| EQC 400 4MATIC | ab 2020 | 85 kWh | 417 km WLTP | 34.650–42.600 € |
Hinweis: Daten können unvollständig oder falsch sein. Hinweis senden
Bester EQC Preis nach Alter
Beim EQC zeigen die aktuellen Marktdaten, ab welchem Fahrzeugalter die grössten Preisstufen auftreten. Verglichen werden der jeweils niedrigste beobachtete Angebotspreis und der Durchschnittspreis aller gültigen Verkaufsinserate pro Alter.
| Alter | Bester Preis | ⌀-Preis | Preis vom UVP |
|---|---|---|---|
| 4 Jahre | 34.650 € | 38.625 € | 52,4 % |
| 5 Jahre | 34.900 € | 35.950 € | 52,8 % |
| 6 Jahre | 34.900 € | 37.100 € | 52,8 % |
Hinweis: Die Auswertung basiert auf gespeicherten Verkaufsinseraten.
Mercedes EQC Reichweite: Wie weit kommt ein gebrauchter?
Einer der entscheidenden technischen Faktoren beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos ist die Batteriegesundheit, auch als State of Health (SOH) bezeichnet. Sie beeinflusst direkt die tatsächlich verfügbare Reichweite und kann je nach Nutzung und Alter des Fahrzeugs variieren. Neben der Akku-Größe im EQC spielen auch Außentemperatur, Fahrprofil und Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle.
Wie das Beispiel des EQC zeigt, kann die reale Reichweite im Alltag deutlich von der WLTP-Angabe abweichen. Im Stadtverkehr und bei moderatem Fahrstil liegen die realistischen Reichweiten der 85 kWh-Variante bei etwa 354–396 km.
Auf der Autobahn bei konstant etwa 120 km/h reduziert sich die Reichweite typischerweise auf rund 65 bis 75 % der WLTP-Angabe.
Bei winterlichen Temperaturen oder gealterter Batterie kann die nutzbare Reichweite nochmals deutlich niedriger ausfallen.
Auch ein reduzierter SOH-Wert wirkt sich direkt auf die nutzbare Kapazität aus und sollte beim Vergleich von Inseraten berücksichtigt werden.
Gebrauchtwagen Reichweitenrechner
| Variante | Bauzeit | Batterie* | WLTP | Reichweite Stadt | Autobahn 120 km/h |
|---|---|---|---|---|---|
| Baureihe: N293 | |||||
| EQC 400 4MATIC | 2019 | 85 kWh | 417 km | ||
| EQC 400 4MATIC | ab 2020 | 85 kWh | 417 km | ||
Die Werte sind rechnerische Näherungen auf Basis der WLTP-Angabe. Fahrstil, Temperatur, Reifen, Beladung, Höhenprofil und Heizung/Klimaanlage können die reale Reichweite zusätzlich beeinflussen. Bei Fahrzeugen mit CLTC-Angaben wird die Reichweite mit 0,8 multipliziert, um einen WLTP-Näherungswert zu erhalten. *Brutto Menge.
EQC gebraucht kaufen: Worauf achten?
Beim Kauf eines gebrauchten Mercedes EQC der Baureihe N293 ab Baujahr 2019 sollten folgende fünf modellbezogene Aspekte geprüft werden.
- Batteriezustand und Garantie: Die Hochvoltbatterie hat eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 km ab Erstzulassung; bei Fahrzeugen ab 2019 den State of Health messen lassen, da frühe Exemplare bereits mehrere Jahre in Nutzung sind.
- Ladeleistung: Der EQC erreicht maximal 110 kW DC-Ladeleistung, was bei Modellen von 2019 bis 2020 zu längeren Ladezeiten führt als bei späteren Software-optimierten Fahrzeugen oder neueren Konkurrenzmodellen.
- Software-Update-Status: Frühe Baureihen N293 erhielten mehrere Mercedes-Updates zur Verbesserung von Reichweite und Energiemanagement; prüfen Sie, ob alle Werkstatt- und OTA-Updates durchgeführt wurden.
- Luftfederung (Airmatic): Die serienmäßige Luftfederung kann Leckagen oder Kompressorprobleme entwickeln; bei gebrauchten Fahrzeugen auf Fehlermeldungen, ungleichmäßige Höhe und Geräusche achten, da Reparaturen kostenintensiv sind.
- Servicehistorie des Antriebs: Fordern Sie die vollständige Mercedes-Dokumentation für Batterie, E-Maschinen und Hochvolt-System ein, besonders bei ehemaligen Flottenfahrzeugen oder Modellen mit höherer Laufleistung.
Potentielle Schwachstellen
- Softwareinstabilitäten und Fehlermeldungen bei Baujahren 2019-2020
- Häufige Entladung der 12-Volt-Batterie bei Standzeiten
- Starker Reichweitenverlust bei Temperaturen unter null Grad
- Defektanfällige Luftfederung mit hohen Reparaturkosten
- Rückrufe zum Batteriemanagementsystem in frühen Modellen
- Gelegentliche Ladeunterbrechungen beim DC-Schnellladen





