
Allrounder
Active
Die Variante Active ist ab 22.990 € der Einstieg in die aktuelle Modellfamilie. Dazu kommen Frontantrieb, 32,0 kWh brutto, bis zu 85 kW DC.
FirstEV Modellübersicht
Der BYD Dolphin Surf ist seit 2025 das Schwestermodell des chinesischen Seagull. Für Europa wächst der viersitzige Stadtwagen auf 3,99 Meter, behält aber kurze Überhänge, 2,50 Meter Radstand und brauchbare 308 bis 1.037 Liter Gepäckraum. Die Basis kombiniert 30 kWh mit 65 kW und 220 Kilometern WLTP; 43,2 kWh ermöglichen bis zu 322 Kilometer, während das Topmodell 115 kW leistet. Je nach Version fließen nur 65 oder 85 kW am Schnelllader, für 10 bis 80 Prozent vergehen dennoch rund 30 Minuten. 11 kW AC und Vehicle-to-Load sind serienmäßig. So ist der Dolphin Surf ein vollwertiger, gut ausgestatteter Elektro-Kleinwagen, dessen Stärke klar im Stadt- und Pendelverkehr liegt.
Markteinordnung
Der BYD Dolphin Surf empfiehlt sich als Elektro-Kleinwagen für alle, die schon in der Basis alltagstaugliche Assistenz statt einer langen Aufpreisliste suchen. Adaptiver Tempomat und Rückfahrkamera gehören bereits beim Active dazu und unterstützen beim Pendeln sowie beim Einparken im Stadtverkehr. Das macht ihn besonders für Singles, Paare und kleine Familien interessant, die ein unkompliziert ausgestattetes Alltagsauto suchen. Der entscheidende Kompromiss liegt bei der Mitnahme von Personen: Ein mittlerer Rücksitz fehlt, sodass zusätzliche Mitfahrer bei Familienfahrten oder Fahrgemeinschaften schnell einen anderen Wagen nötig machen.
Schnelle Entscheidung
Die sinnvollste Wahl hängt weniger von der Maximalleistung als von Karosserie, Antrieb und Einsatzprofil ab.

Allrounder
Steilheck · Baureihe EQE
Die Variante Active ist ab 22.990 € der Einstieg in die aktuelle Modellfamilie. Dazu kommen Frontantrieb, 32,0 kWh brutto, bis zu 85 kW DC.

Reichweite
Steilheck · Baureihe EQE
Mit bis zu 322 km WLTP bietet sie die größte Normreichweite der Modellfamilie. Dazu kommen Frontantrieb, 46,0 kWh brutto, bis zu 85 kW DC.

Performance
Steilheck · Baureihe EQE
Die Leistungsspitze markiert diese Variante mit 156 PS und 9,1 s von 0 auf 100 km/h. Dazu kommen Frontantrieb, 46,0 kWh brutto, bis zu 85 kW DC.
Direktvergleich
Herstellerangaben und gepflegte FirstEV-Daten; Preis jeweils ohne individuelle Sonderausstattung.
| Variante | Preis | WLTP | Batterie | Leistung | 0–100 km/h | DC | Kofferraum | Antrieb |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ActiveEQE | 22.990 € | 220 km | 32,0 kWh | 65 kW / 88 PS | 11,1 s | 85 kW | 308–1.037 l | Front |
| BoostEQE | 26.990 € | 322 km | 46,0 kWh | 65 kW / 88 PS | 12,1 s | 85 kW | 308–1.037 l | Front |
| ComfortEQE | 30.990 € | 310 km | 46,0 kWh | 115 kW / 156 PS | 9,1 s | 85 kW | 308–1.037 l | Front |
FirstEV Datenranking
Wähle ein Ranking und vergleiche das Modell mit seinem direkten Nachbarn davor und dahinter. Bei Platz eins zeigen wir die beiden nächstplatzierten Modelle.
Top Steilheck39 Modelle im Vergleich
Elektro-Steilheck
Elektro-Steilheck

Elektro-Steilheck
Beste Elektroautos269 Modelle im Vergleich
Beste Elektroautos
Beste Elektroautos

Beste Elektroautos
Die Bewertung normalisiert technische Daten innerhalb desselben Rankings. Berücksichtigt werden Reichweite, Effizienz, Laden, Preis-Leistung, Performance und Nutzwert; je nach Fahrzeugklasse kommen weitere passende Faktoren hinzu. Pro Modell erscheint die bestplatzierte aktuell angebotene Variante. Punkte und Teilwerte sind relative Datenbankwerte und keine Testnote.
Aus dem Forum
Aktuelle Diskussionen, Erfahrungen und Fragen aus dem Modellforum.
BYD bringt ab Juni diesen Jahres einen noch kleineren Bruder in der Familie Dolphin. Den neuen Dolphin Surf gibt es bis Ende Juni 2025 im Rahmen einer Einführungsaktion…
Hier findest du Fotos des 2025 BYD Dolphin Surf mit Außenansicht, Innenraum, Cockpit, Kofferraum und Detailaufnahmen.
BYD Dolphin Surf 2025 frontal in Limettengruen
BYD Dolphin Surf 2025 Studio vorn links
BYD Dolphin Surf 2025 Heck mit Lichtband
BYD Dolphin Surf 2025 freigestellt vorn links
BYD Dolphin Surf 2025 Seitenprofil links
BYD Dolphin Surf 2025 von hinten links oben
BYD Dolphin Surf 2025 in Hellblau
BYD Dolphin Surf 2025 in Schwarz
BYD Dolphin Surf 2025 in Beige
BYD Dolphin Surf 2025 hinten links auf der Strasse
BYD Dolphin Surf 2025 beim Laden
BYD Dolphin Surf 2025 Fahrerdisplay
BYD Dolphin Surf 2025 Cockpit mit Touchscreen
BYD Dolphin Surf 2025 Rueckfahrkamera im Display
BYD Dolphin Surf 2025 Kofferraum mit umgelegten Sitzen
BYD Dolphin Surf 2025 Cockpit frontal
BYD Dolphin Surf 2025 Innenraum vorn links
BYD Dolphin Surf 2025 offener Kofferraum mit Koffer
BYD Dolphin Surf 2025 Karosseriestruktur
BYD Dolphin Surf 2025 Blade Batterie
Quelle: BYDBYD
Ausführliche Einordnung
Technik, Fahrcharakter, Alltag, Kritik und die Rolle der einzelnen Varianten.
Mit dem Dolphin Surf bringt BYD einen neuen Elektro-Kleinwagen auf den deutschen Markt, der sich zwischen VW ID.1, Hyundai Inster und Citroën ë-C3 positioniert – preislich wie technisch. Dabei zeigt der 3,99 Meter lange Fünftürer deutlich, was im Segment der urbanen Stromer derzeit möglich ist. Besonders auffällig: das Design mit sportlich anmutender Frontpartie, die nicht zufällig an den Lamborghini Urus erinnert, sowie die klare Kante beim Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Basisversion Active startet bei 22.900 Euro (mit Frühbucherrabatt sogar ab 19.900 Euro) und bietet bereits ein beachtliches Ausstattungsniveau: Klimaautomatik, Parksensoren, Rückfahrkamera, elektrisch verstellbare Außenspiegel und adaptiver Tempomat sind serienmäßig an Bord. Der Boost (ab 26.900 Euro) ergänzt Regensensor und elektrische Sitzverstellung, während der Comfort (ab 30.900 Euro) LED-Scheinwerfer, eine 360-Grad-Kamera sowie Sitzheizung bietet. Das Ladegerät lädt mit bis zu 11 kW an AC-Säulen dreiphasig und stellt obendrein eine praktische 3,3-kW-Versorgung für externe Geräte zur Verfügung – ein Vorteil beim Camping oder im mobilen Arbeitsalltag.
Angetrieben wird der Dolphin Surf in der Active- und Boost-Version von einem 65-kW-Motor (88 PS), während der Comfort mit 115 kW (156 PS) spürbar agiler unterwegs ist. Trotz der kompakten Maße bietet das Fahrzeug ein ordentliches Raumgefühl und 308 Liter Kofferraumvolumen – mehr als etwa der Mini Cooper SE oder der BMW i3. Die Verarbeitung im Innenraum wirkt durchdacht: haptisch angenehme Materialien, logische Bedienung und überraschend viele physische Tasten sorgen für ein wertiges Fahrerlebnis.
Technisch setzt BYD durchgehend auf LFP-Batterien (Lithium-Eisenphosphat). Diese Zellchemie gilt als besonders sicher, langlebig und kosteneffizient – allerdings auf Kosten der Energiedichte und mit klarer Schwäche bei kaltem Wetter. Die 30-kWh-Variante im Active reicht für 220 km WLTP-Reichweite, während Boost und Comfort mit einem 43,2-kWh-Akku auf bis zu 322 km kommen sollen. Doch hier liegt einer der größten Kritikpunkte: Ohne Vorkonditionierung ist die Ladeleistung bei niedrigen Temperaturen oft enttäuschend. In bisherigen Tests – auch bei BYD – konnte die Ladeperformance mit kaltem Akku nicht überzeugen. Tesla ist bislang der einzige Hersteller, der das LFP-Temperaturmanagement konsequent im Griff hat.
Im Stadtverkehr zeigt sich der Dolphin Surf jedoch als ausgesprochen agiler Begleiter. Die Lenkung wirkt direkt, das Fahrverhalten ist ausgewogen, die Assistenzsysteme wie Spurhalteassistent und adaptiver Tempomat arbeiten verlässlich. Auf der Autobahn macht sich die moderate Akku-Kapazität allerdings bemerkbar – für Langstrecken ist der Surf nur bedingt geeignet. Dafür punktet er mit sechs Jahren Garantie auf das Fahrzeug und acht Jahren auf die Batterie, was in diesem Preisbereich selten ist.
Unterm Strich bleibt der Dolphin Surf ein interessanter Neuzugang im Kleinwagen-Segment: solide verarbeitet, gut ausgestattet, reich an praktischen Ideen – und mit fair kalkulierten Preisen. Seine Stärken spielt er vor allem im urbanen Alltag aus. Wer häufiger im Winter längere Strecken fahren will, sollte die LFP-typischen Einschränkungen jedoch mitbedenken.
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