Mit dem i3 überträgt BMW 2026 die Neue Klasse erstmals auf die klassische 3er-Limousine. Trotz des bekannten Namens ist das Modell weder ein Nachfolger des früheren Stadtwagens noch ein elektrischer Umbau des aktuellen 3ers, sondern eine von Grund auf neue Elektrobaureihe. Als zweites Modell nach dem iX3 verbindet es Gen6-Antrieb und 800-Volt-Technik mit der zentralen Fahrdynamikregelung Heart of Joy sowie dem neuen Panoramic iDrive. Proportionen und Sitzposition bleiben bewusst näher an einer sportlichen Limousine als an einem Crossover. Damit erhält das Kernsegment der Marke nicht nur eine elektrische Variante, sondern die technische Architektur, an der BMW seine nächste Fahrzeuggeneration ausrichtet.
2026 BMW i3 (Neue Klasse): Bildergalerie: Exterieur, Innenraum und Details
BMW i3 (Neue Klasse): Neustart für die elektrische Mittelklasse
Mit dem i3 der neuen Klasse bringt BMW im Jahr 2026 eine vollelektrische Limousine auf den Markt, die weit mehr ist als nur ein weiteres Modell im Portfolio. Der i3 markiert den Einstieg in eine komplett neue Fahrzeuggeneration und wird langfristig das elektrische Gegenstück zur 3er-Reihe sein. Die Serienversion basiert direkt auf der im Jahr 2023 vorgestellten Studie und wird im Laufe des Jahres erstmals an Kunden ausgeliefert. Preislich dürfte das Modell bei rund 50.000 Euro starten und damit im Kernsegment der Mittelklasse positioniert sein.
Optisch orientiert sich der i3 zwar an den klassischen BMW-Proportionen, setzt aber bewusst auf eine reduzierte Formensprache mit klaren Linien, kurzen Überhängen und einer deutlich flächigeren Gestaltung. Trotz seiner modernen Anmutung bleibt das Fahrzeug kompakt: Seine Abmessungen liegen nur leicht über denen eines aktuellen 3ers, was sich positiv auf die Alltagstauglichkeit und die Fahreigenschaften im Stadtverkehr auswirkt. Gleichzeitig sorgt die kantigere Dachlinie für etwas mehr Kopffreiheit im Fond, ohne das grundsätzliche Raumkonzept zu verändern.
Im Innenraum führt BMW ein komplett neues Anzeige- und Bedienkonzept ein. Herzstück ist das sogenannte Panoramic Vision Display, das sich über die gesamte Breite der Front zieht und fahrrelevante Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert. Ergänzt wird es durch einen zentralen 17,9-Zoll-Touchscreen mit neuem Betriebssystem sowie eine deutlich stärker integrierte Sprachsteuerung auf Basis von Amazon-Technologie. Auch die Fahrzeugarchitektur wurde überarbeitet. Neue Steuergeräte bündeln Funktionen zentral, um Reaktionszeiten zu verkürzen und Assistenzsysteme direkter arbeiten zu lassen.
Technisch basiert der i3 auf der Neuen-Klasse-Plattform mit 800-Volt-Architektur und einer hohen Ladeleistung von bis zu rund 400 kW. Zum Marktstart wird eine Allradvariante mit zwei Motoren erwartet, die eine Leistung von rund 463 PS erreicht und eine Reichweite von bis zu etwa 900 Kilometern nach WLTP-Norm ermöglichen soll. Weitere Varianten mit Hinterradantrieb sowie leistungsstärkere Modelle sind angekündigt. Damit positioniert sich der i3 nicht nur als Nachfolger bestehender Elektroangebote, sondern als zentrale Basis für die zukünftige Mittelklasse von BMW – mit entsprechend hoher Relevanz für den europäischen Markt.
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